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Stephan hatte dreisterweise meine Lieblingsparkbank in Beschlag genommen und ich pflanzte mich einfach daneben. Minuten lang sagten wir gar nix, dann grinste er mich von der Seite an und fragte: Na? Kannst wohl auch nicht schlafen? und ich: Doch, ich schlafwandel nur... Tja, dann quatschten wir Stundenlang über Gott und die Welt...ohne uns zu kennen. Wir trafen uns natürlich noch öfter, zogen nachts um die Häuser und hatten viel Spaß aber auch viel über ernste Sachen gesprochen...Und dann kam der Tag, der mein ganzes Leben zum ersten Mal veränderte....wir trafen uns mal wieder im Park, ich hatte schlechte Laune, weil ich mich mal wieder mit meinem Freund gestritten hatte und war auch nicht wirklich redseelig... aber komischer Weise schwieg Stephan auch die ganze Zeit... als ich fragte was los ist, meinte er nur: Nix! aber in was für einem Ton....ich meinte nur, das es ja gut wäre wenn er nicht mit mir drüber reden wollte, deswegen brauche er mich nicht so anzumotzen^^ Dann sah er mich mit einem seltsamen Blick an und fragte: was willst Du mit diesem Arschloch? Er verdient dich gar nicht. Ich war wie vor den Kopf gestossen. Ich sagte nur: er liebt mich....drehte mich um und ging. Das war mir alles zu komisch und sen Blick war mir einfach nicht geheuer...da bemerkte ich seine Schritte hinter mir und ich bekamm echt Angst. Ich lief schneller und als ich bemerkte, das er auch schneller wurde rannte ich....natürlich hatte ich keine Chance, am Tunnel holte er mich ein, hielt meinen Arm fest und drückte mich mit beiden Händen gegen die Wand...er sah, das mir Tränen übers Gesicht liefen und meinte: Du hast doch überhaupt keine Ahnung was Liebe ist....er zog meinen Pulloverärmel hoch....wer liebt, macht sowas nicht und zeigte auf meine Narben. Ich sagte nur das es ihn gar nix angehen würde und er solle mich gefälligst in Ruhe lassen....Ich will Dich nicht in Ruhe lassen, ich will dir zeigen was liebe ist....du musst es nur zulassen....dann küsste er mich. Es dauerte natürlich nicht lange, bis ich mit meinem damaligen Freund Schluß machte und mein Leben mit Stephan genoss. Wir waren einfach unzertrennlich, machten alles gemeinsam und die Zeit verging einfach viel zu schnell. Ich hatte das Ritzen sein gelassen und nach 2 Jahren sprachen wir übers zusammen ziehen. Ich war gerade 18 und wollte eh zu hause raus, noch ein halbes Jahr und ich hatte mein Abi fertig und dann sollte dem nix mehr im Wege stehen. Immer wenn wir langeweile hatten, richteten wir gedanklich schon unsere Wohnung ein. Es passte einfach alles....bis der nächste Tag kam, der mein Leben wiederum komplett verändern sollte....



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